In manch Phasen seiner Daseinszeit, zusätzlich gern auch an Montagen, hat man die Impression eines Vorgefühls, keineswegs etwas zu Stande bringen zu können.
Kurzer Hand nicht voranzukommen und stehen zu bleiben gleich eines Notfallpannen-Unfallwagen, der beherzt Kurs nahm auf alles was kommen sollte um ferner buchstäblich liegen , bestenfalls im Stau stecken zu bleiben.
Stillstand, Ebbe, und weil kostet ja nichts: Flaute.
Stagnation hin oder her, selbst der Blick auf das doch unter Umständen so enorm mitteilungsbedürftige Mobilfunktelefon, bringt dann keine Meldungen hervor.
In solchen Momenten kann man zahllos „Vorarbeit“ leisten, sich präparieren auf Umstände wenn die Flut den Pegelstand wieder erhöht.
Dabei kann wahlweise ein Gesprächsthema zu einer folgenden Begegnung durchdacht, gegebenenfalls Ausreden entwickelt werden, die das Leben schöner machen.
Ein Beispiel zum mitnehmen: bevor ich mich in eine ungünstige Lage durch etwaige ja-nein Antworten manövriere, überdenke ich an Stillständen stetig wage Phrasen,
die den Inhalts-Ausgang offen lassen.
Hat man sich nun einmal dieses Grundvokabular an Verbalen-Airbags angelegt,
ist es ein Leichtes diese bei Unfällen platzen zu lassen.
Platzen, herausplatzen wie Dinge die man zuvor in den Ärmel hineingelegte,
um diese folgend a la Zauberer to go sämtlich-wohlorganisiert zu präsentieren.
Denn ein weißes Fell mit Ohren welches zuvor nicht intendiert wurde,
kann nachfolgend nie hervorgebracht werden.
Unter tobenden Applaus legte sich der Igel in aller Konsequenz an allen Montagen seines stachligen Lebens, in Ohnmacht um jene Probleme in aller Herrgotts-Glückseligkeit auszuliegen.
Wenn man dann ehrlich sein soll, sind wir im Grunde nichts anderes, als Anhänger welche gespannt an einem umhüllt- fahrbaren Untersatz hängen, wobei wahrlich nicht immer dass den Inhalt befüllt, was drauf steht.
Es kann dann vorkommen, das nicht immer Pferdchen den Inhalt füllt, wo Pferdchen drauf geschrieben ist.
Abfall hingegen scheint leichter zu erkennen, wobei ab und an manch Perle beim auspacken der Ladung zu Tage treten kann.
Wenn dann jene Überraschungen gleich eines Kindheitstraumas in der man zu Tode Habseligkeiten sammelte (die später Platz im Müll fanden), ausgepackt sind, scheint es doch eine adäquate Lösung zu sein, sich wie beim Niesen kurz, wahlweise auch mit der Tendenz zu etwas länger, bewusstlos zu stellen.
Bewusstlos in Momenten die man sich wählt.
Man stelle sich vor, das dieses unangenehme Ausführen von Bakterien bei einem etwaigen Höhepunkt einer geselligen Zusammenkunft eintritt, sodass man einfach mal eben nicht da war, geistig quasi nicht ganz so anwesend, als dass man von einem Höhe und nicht Tiefpunkt sprechen konnte.
Nein so nicht.
Einfach an der Kasse des Lebens umkippen, um nicht die Unkosten tragen zu müssen die man Tag ein Tag aus verursacht. Praktisch in jederlei Hinsicht.
Praktisch auch im Sinne von: den Ausverkauf jedes Möbelhauses nutzen, zum alleinigen Zwecke genügend Porzellan käuflich zu erwerben, um gleich „all inclusive“ das Glück für sich zu buchen.
Einfach zum einschlafen und aufwachen Scherben die dann sprichwörtliches Glück verschaffen sollen, mit Vorsatz produzieren.
So sprechen wir dann von einem doch ganz wunderbaren Kalkül,
bei dem man anschließend und dies nur zur Sicherheit, Hundehaufen im Park suchen und sich zu guter Letzt noch im Glücksklee wälzen sollte.
So sucht sich der Igel zur Herbstzeit stets Sträuße von Haselnüssen, damit er diese a la` Aschenputtel über den Rücken werfen kann, um sich dieses Jahr eventuell noch den Prinz auf dem weißen Pferd herbeizuwünschen.
Eine Freude eines Kalküls, welches von jedem Mitleber selbst erstellt werden kann.
Zum Zwecke gleich eines Lesezeichens für unsere Daseinszeit, welches stets ermöglicht an die Stelle zurückzugelangen an welcher gehalten wurde,
um wieder an das verschwommene Etwas in jener Erinnerung zu gelangen, welches umgangssprachlich als „Wunsch“ bezeichnet wird.
Montag, 26. September 2011
Montag, 19. September 2011
und der Igel sprach:"Schwimmen Ist Federleicht!"

An einem spürbar fragwürdigen Morgengrauen sollte die erste Konsequenz folgend lauten:
pauschal sämtliche Federn welche eventuell in den Nachtstunden ein Unbehagen durch die nicht weiche Seite verursachten, mit Vergnügen aus den Kissen rupfen, um diese anschließend vollen Genusses aus bereitwilligen Fenstern segeln zu lassen.
Triebfedern unserer Handlungen sind folgenlos ebenso variabel, wie die Flugbahn jenes Objektes das vor Leichtigkeit nur so trotzt.
Eine Scheibe dieses doch so fabelhaften Charakterzuges heißt es dann ausnahmslos und in sämtlich folgende Aktionen kühn einzuflechten.
Den Umweg erneut in Kauf nehmen, um sich dies oder jenes zu ersparen, wahlweise auch neu zu investieren und eventuell noch ein „ü“ für das Glück einzukaufen.
Wenn am Ende des Tages dann auch der letzte Joker verpulvert wurde und man nur mit dem auffahren kann, was man in den Händen hält, heißt es seine Flexibilität auf einen neuen Höhepunkt gleiten zu lassen.
Es gibt wahrlich Orte an denen man tatsächlich weniger leiden kann, als an anderen.
Dieses Phänomen das einen erschlagen kann, mit dem Wohlwollen seines Geschmackes, seiner Laute, ja gar Gerüchen, wie etwa einem aus der Druckerpresse frisch entflohenen Buches, welches uns ab und an mit offenen Armen willkommen heißt.
Ein Beispiel zum mitnehmen kann ein Geschmack eines Kaugummis, einer Eissorte,
ja sogar eine bestimmte Zahlenkombination auf dem Zeiger unseres Gelenkes sein, welches oftmals gleich mit dem Gefühl belohnt, erneut den 6er im Lotto geknackt zu haben.
Reich an eigenes erworbener Retrospektive, sprudeln manch Zweifel gar Sintflutartig auf kurvenlose Gedankengleise und überspühlen uns unverbesserlich.
Sie halten einen an,Maßregeln geradezu in Wellen gegenwärtig nichts dem vorangegangenen gleichzutun.
Es ist unter guten Umständen nämlich nicht der Fall, das einem die Angst zur Höhe im Vergleich nach unten stehen lässt, sondern der Mut der einen verlassen könnte, wenn man oben ist.
Was dann ?
Sausen gleich der waghalsigen Feder in ein Nichts, trotz der Fülle von Gründen die den freien Sturz nicht nur unterbrechen, zu mancher Zeit gar stoppen und anschließend weich auffangen könnten ?
Jeder Schritt den ich voran gehe, kann rückgängig gemacht werden, doch kann ich mich dem Unbekannten nicht verwehren, da nie die Möglichkeit bestünde, zurückzugehen. Voran, geradeaus und a la Achterbahn auch gern etwas schneller, bis einem schlecht wird.
In diesem Leben, gern auch im nächsten soll es also „Walzergleich“ Schritt, Schritt, zurück, lauten.
So kann es passieren, dass man auf seine, wahlweise der des Partners Füße fällt, doch bleibt die Romantik des Tänzelns durch jene epochalen Einschnitte der Daseinszeit unbestreitbar vorhanden.
Vorhanden bleibt so und so und zu jener unpassenden Gelegenheit, gern ein Hafen der Zweifel in Containern lagert und Bunker in die man sich unauffindbar zurückziehen kann. Was aber nicht bleibt, sind dann Momente die man nicht gelebt hat und eine rauschende Ignoranz, welche einem ganze Rudel von Mitlebern tagtäglich ins Gesicht lacht.
So heißt es heute: sammeln und lagern sowie morgen: ordnen und Platz für Neues schaffen.
Neu im Sinne von: war SO noch nicht da.
Da ,wie die Postwurfsendung zur aktuellen Lage zum Bonbonverbrauch der Federliebhaber.
Denn anders als der Kamikatze-igel der nicht auf grün warten konnte und nun platt wie ein Kugelfisch auf den Weltmeeren unserer Bundesstraßen verweilt, heißt es abwarten um dann, wenn auch nur mit Seepferdchen loszupaddeln und federgleich in allem was gut für das Herz ist, zu segeln.
Sturm gar Angst vorm kentern bleibt von da an und zu jeder Zeit fern, denn Schwimmwesten gibt es für jeden von uns,Punkt.
Montag, 5. September 2011
und der Igel sprach: "Entscheidungen die schwer fallen, sind nicht die richtigen!"

Und wie ist nun vorzugehen, mit einer endenden Jahreszeit die nie da war ?
Abschied feiern und mürrisch wie der Rest der Welt wettern oder besser noch vorausschauend jene Folgejahre so vorzubereiten als das man 12 Kalender kauft, um je nach Bedarf einer konditionierten Sitte beizuwohnen.
Dem toten Winkel den Gar ausmachen und sich nicht mehr umdrehen und vergewissern zu müssen alles richtig zu bewerkstelligen.
So entschied sich auch der Igel, bevor er sich an einem Montag ohne Milch zu dem Kaffee zum sterben auf die Autobahn legen wollte, kurzfristig für eine andere Art Handhabung von Traditionen.
Auch mein Neujahr begrüße ich monatlich ebenso wie die
„beschenke dich selbst Tage“,frei nach dem Motto: von mir für mich.
Die Folge ist eine wohlwollend andauernde Beruhigung, den Start in Geburts-Weihnachts- und dazugewonnenen Feiertage nicht zu verpassen.
Verpassen im Sinne von: Ganzjahresreifen die schließlich nicht zum Spaß erfunden wurden. Erweiterung ist hier das Stichwort zum Trott der unendlichen Möglichkeiten, die uns längst zu ihren Bauern auf dem Schachfeld jener Zeit konstituiert haben.
An manchen Tagen bis hin zur Tendenz zu öfter, bin ich wie ein Geschäft.
Sperre gleichsam eines Kaufhauses, eines Ladens, eines Marktes, der wie die Öffnungszeiten es vorgeben, die Gedanken zeitig am klingeln des Sonnenaufgangs auf und starte erneut in die folgenden Minuten, Stunden, wenn nötig auch in ein ganzes Wochenende.
So ist es möglich, in sich einkaufen gehen zu können, zu stöbern und in den Korb einen Haufen Dosen voll Glück die man Woche für Woche öffnet einzupacken oder auch eine Kiste Unglück gefüllt mit Zweifeln die falsche Entscheidung getroffen zu haben.
Denn Entscheidungen die schwer fallen, sind niemals nie die richtigen.
Bei vielen Mitlebern, erschallen allmorgendlich die Mobilfunktelefone, heulen die Wecker, wahlweise auch die zu alte Kaffeemaschine, bei mir ist es das Bedürfnis Gutheißungen und Erfüllungen leerer Hüllen mit vollen Worten und anschließend Taten folgen zu lassen.
Wenn man anschließend die Luft genießt wie der Kurzsichtige wenn die Brille auf der Nase korrekterweise wohnt, dann hat man etwas richtig gemacht.
Nun ist es doch der Fall, das man nicht den Tag so leben sollte als wäre es der Letzte, sondern den Spieß an dem wir uns gemeinschaftlich drehen,
zu wenden um jene 24 Stunden so zu beginnen als wäre es unser erster.
ERST im Sinne von: ER IST keiner Konditionierung vorausgegangen, wie die zu jeder Gelegenheit nicht sterben wollenden Sprichwörter die zum Erbrechen unpassend Wiederholung finden.
Hier ein Beispiel: „Man merkt erst das Fehlen einer Sache/ eines Ortes, Menschen etc.“ wenn er, sie oder auch es weg ist.“
So und so einfach lässt man sich nieder und stetig ein, auf Redewendungen und Slogans a la` Carpe diem, die einen antreiben sollen, sich „richtig“ zu verhalten.
Ich für meinen Teil weiß schon in jenem gegenwärtig anwesenden Moment,
dass ich es verlieren könnte.
Verlieren, verlassen, vergessen.
Ist es dann soweit das ein unfreiwilliger Verlust naht, ist die drauflosgehende Selbsterkenntnis nicht das Neuland eines Lebenslaufes.
So sehen wir nicht aus wie eine Horde ertrunkener Biber, wenn es uns so sehr an lebensnotwendiger Stelle trifft, als dass man annimmt keine Luft mehr zu bekommen.
Treffen und absolutes Nicht-zutreffen wie das Tageshoroskop, welches unserem Wurfzeichen nur 3 von 5 Sonnen suggeriert und in deren Folge nicht sofort Kübelweise Unglück auf uns regnen lassen, sowie unsere Innentemperatur die Synapsenverbindungen bei 70-135 Grad nicht zum schmelzen bringen muss.
Was bleibt ist trotzdem das Gefühl, es nicht festgehalten zu haben, um anschließend eine Art rauschende Leere in sich ausbreiten zu fühlen.
Leer im Sinne von: voll von dem was weg ist.
Ein Bankrott in dem Gehäuse seines Seins.
Verausgabt, verrechnet und in der eigenen Kreide stehend, die man sich dann selbst schuldet.
So sehnt man sich in die Ferne, nach Bildern Tönen und manchmal auch nach einem Stück Schokolade, eben jene Dinge, die im Grunde nichts weiter sind, als eine kleine verteilte Anhäufung von Teilen eines Selbst, die in Ecken warten,
welche man allzu gern vergisst aufzusaugen.
Und nun ?
Eine Drehung und man steht wieder am Beginn seines Kreisels, denn nur man selbst kann sich jenen Punkt wählen, an dem es beginnen soll sich zu drehen.
Ankommen kann man überall, man muss sich entweder nur lang genug drehen oder wahlweise im richtigen Moment stehen bleiben, seinen Film anhalten und die alles entscheidende Pause-taste zu nutzen, um dann so unfassbar tief einzuatmen das man sich leben hört.
Denn ebenso wie die so automatisierten Umstände die uns dazu anhalten da zu sein, ist es auch der Ansporn den leeren Worten und Wendungen zu folgen um seine Gedanken und Regale in der Gestalt zu füllen mit dem was da war,
derzeit vorhanden ist und eventuell mit der Tendenz zu immer,länger bleibt.
Donnerstag, 25. August 2011
und der Igel sprach: "Ordnung ist das ganze Leben, Ich lebe die Hälfte!"

Es gibt wahrlich Menschen die aus allem eine Wissenschaft machen.
Einfache Dinge wie das Busfahren werden analysiert und beschrieben,
als würden sie eine neue Quantentheorie entwickeln.
Warten bis das Personen-leere Fahrgeschäft hält, damit sie nicht orkanartig durch die Quadratmeter des Wunderwerkes von Technik sausen.
Alles geschieht mit Vorankündigung und nichts scheint weder sie noch die unbetroffenen Mitmenschen überraschen zu können.
So auch tausendste Male geschehen, in Momenten wo man sich sicher war,
im Leben nicht diese Informationen anderer teilen zu müssen.
Die allseits beliebte: „ich gehe noch einmal auf die Toiletten-Ankündigung“, hat gewiss jeder und dass in den vielfältigsten Sprachen vernehmen müssen.
Ein Überwurf von Abseitsinformationen schallt uns Tag für Tag um die Ohren und lässt sich unaufhaltsam nieder in unserem Unterbewusstsein.
„Das habe ich doch schon einmal irgendwo gehört“,
ist dann die Ausbeute von willkürlichen Errungenschaften unserer Gegenwart.
Kommentare, Bestandsaufnahmen und schnarrende Ausrufe an Bahngleisen ,
nicht zu vergessen die Supermarktkassen, die wie ein Dauerregen im Alltag ohne die Gummistiefel am Kopf nicht zu bewältigen wären.
Einfach durch den Matsch und Auswurf von Offenbarungen, Bekanntmachungen unnötigen Hinweisen und ganzen Manifesten von Bekanntgaben, hindurch ins Blaue.
Blau im Sinne von: keine Wolken, Aussicht auf Heiterkeit und ab und an Nieselregen von Sirenen und Mobilfunktelefonklingel-lauten.
So kann es sein, dass es mitten in der Woche ist & man dank der eigens regulierten Lautstärke seines Umfeldes, Gedanken treiben lassen kann wie:
wie viel Geld im allgemeinen durch die Luft geblasen wird.
Da der Himmel unverändert blau und demnach nicht grau vor Asche ist,
kann man doch annehmen, das sich nichts außer auf natürliche Weise zugetragen hat.
Begonnen mit den Zigaretten, deren Sucht einen finanziellen Kollaps nach jahrzehntelangen „Genuss“ des Paffenden, des in der Regel hart verdienten Geldes zur Folge hat.
Wie auch in den konventionell im Öffentlich Rechtlichen demonstrierten
„DU-DU-Dokumentationen“ zur aktuellen Lage des Ozonloches, kann man absolut keine Spur von alledem ausmachen, was einmal in den Ofen von Atmosphäre gefeuert wurde.
Da demnächst eh die Bärchen auf Schollen antreiben werden und wir dank den neusten „Outdoorkondomen“ für die nächste Eiszeit gewappnet sind, fahre ich auch ohne die Situation weiter einschätzen zu wollen, über mein Geld.
Der Wert, welcher in einem Abspielgerät für teures Geld angelegt wurde,entschied sich als ich es am nötigsten brauchte zum sterben.
Da begraben und reparieren nur für Anfänger gilt, wählte ich die Fortgeschrittenen-Variation b oder wahlweise dass Tor 2 mit der großen plüschigen roten Maus die das Verlierersymbol darstellen sollte.
Abgesehen davon das ich als Kind weder eine Waschmaschine,
noch 20 Sets zum Gemüse zerhaxeln wollte,
wäre das Tier der Hauptgewinn gewesen.
Fern ab nun von der Über-Ratte, legte ich also das Markengerät unter die Reifen,
um genüsslich vor und zurück und zur vollkommenen Sicherheit noch einmal mit Vollgas hinüber zu fahren.
Nach Adam Ries (Gott oder wer auch immer sich die ganze Nummer hier ausgedacht hat, hab ihn selig) ,bin ich;
über rund 30 Schachteln Zigaretten gefahren,
130,80 Snickers-Eiskugeln geschlittert oder auch
wahlweise durch 16 Wodka Lemon auqua-geplant.
Ein verdammt/verteufelt gutes Gefühl.
Verteufelt im Sinne von: in jedem Falle umsetzbar, dennoch nur in aller Konsequenz die Tragweite der eigenen Handlung einschätzen zu können.
Geschmackssache sich auf Variante B in allen Lebenslagen zu konzentrieren,
aber sehr unterhaltsam.
Sollte es nun der Fall sein, das die Eissorte des Vertrauens geklärt wurde und sich ein erneuter Vergleich des „Geschmackes“ prüfen ließe,
so wäre es abschließend unmöglich eine Art Zuneigung wahlweise auch ein Gefallen absprechen zu können.
Etwas gefällt wem nämlich nur nicht, wer dieses mit h schreibt und nicht in den eigenen Kram passt.
In den Kram, das Ordnungssystem a la` Billy in jenen Synapsenverbindungen unserer Mitleber.
Wird diese Ordnung durch Umstellen oder gar entleeren zerstört, fallen einem nichts weiter als die Bestandsaufnahmen und Bei-Kommentare der letzten Jahre ein.
Die Frage die sich dann unweigerlich stellt, lautet folgend:
„Was wollte ich eigentlich?“
Eigentlich im Sinne von: den Weg zweimal in die Küche gegangen zu sein, mit dem Vorsatz etwas vorher gewolltes wegzuschleppen und anschließend ohne dieses zurückzukommen.
Das fortgeschrittene Stacheltier für seinen Teil, bringt einfach etwas anderes mit, bis ihm einfällt was der Ursprungswunsch war.
Herrlich überraschend da sich in diesem Fall nicht nur Tor 1-3 öffnet sondern alle Riegel und Schlösser, welche mit den Worten „das will ich eigentlich“ verriegelt waren, öffnen lassen.
So kann es mitunter vorkommen, dass man absolut NICHTS wollte und dafür ALLES erhalten hat, mit dem man nicht zu rechnen wagte.
Die doppelte Portion von dem was zuvor 0 war und oben drauf,
das berieselnde Glück mit einem Hauch Karamell, auf den Stufen des Alltages.
Donnerstag, 18. August 2011
und der Igel sprach: "die Mittel heiligen den Zweck"!
Da es ohne jeden Zweifel Tage gibt, an denen man über eine rote Ampel läuft und den Schirm bei einer Regenwarscheinlichkeit von 110% zu Hause lässt, kann man doch ab und an von einer Art natürlichen Risikobereitschaft sprechen. Das Hinnehmen von eventuellen Negativ-Erlebnissen suggeriert in jedem Fall die nicht Kalkulierbarkeit eines Alltages.
Dazu zähle ich auch das weit verbreitete „sich verfahren“, wobei man dann und wann an Orten das Licht der Welt erblickt und bei Menschen landet,
die man in diesem oder auch jedem anderen Maße nicht zu erwarten hatte.
Einschätzen, Abschätzen wird in Momenten völliger Ahnungslosigkeit überbewertet da jeder Folgeschritt so oder So ausgehen kann.
Aus im Sinne von:
Zappenduster, wahlweise keinen Meter voran weil der Tank leer ist.
Aber wenn es nun der Fall ist, das der Zweck die Mittel heiligt, dann ist es in logischer Konsequenz wahrhaft sinnreich das Risiko einzugehen.
Nass werden, liegen bleiben und Momente formvollendet horten, die sich während einer Wartephase des Verfahrens, verlaufen ja gar -versprechens einstellen sind mit vollem Bewusstsein zu unternehmen.
Kurzzeitig mit Aussicht auf Sonne:
Anker werfen, vor Anker liegen, ankern, Anker auswerfen, anlegen, festlegen.
Punkt.
Ein Beispiel: den Brief nicht umfangreich zu frankieren und auf die Gutmütigkeit des Postboten zu Hoffen, jene Zeilen ohne Mehrwert doch zuzustellen,
ist wie eine Zahl am Roulettetisch seines Vertrauens zu setzen.
Da das Verfahren und viele Verlaufen sich hin und wieder nur durch das Überbrücken von Zeitweiligen Verirrungen beschreibt, welches eine Art Geduld impliziert,
kann es vorkommen, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese wahlweise auch über einen Zeitraum von 2-17 Minuten, Tagen, Jahren unterbinden zu müssen.
Da diese fabelhafte Eigenschaft nicht käuflich zu erwerben, dennoch durch die klassische Erweiterung des 24 Stundentages auf heimtückische Art zu erweitern ist, macht das alles auf einmal Sinn.
Sinn im Sinne von: einer eigenen Pointe zu jeder Geschichte im Buchband unseres Daseins. (Sodass man die Augen wie ein Buch am Ende des Tages mit einem fabelhaften Gefühl „zuschlagen“ kann.)
Folgendes: der Rest der Welt der ab 24 Uhr von einem neuen Tag spricht,
hat in jedem Sinne verloren, da er sich selbst diesen kürzer fasst als er tatsächlich ist.
Sage ich: morgen ist, wenn ich geschlafen habe,
besteht eine Variable
die vorangegangenen üblichen 24 Stunden + xyz zu erweitern.
So lebe ich in diesem Sinne nicht nur länger, sondern habe scheinbar unendliche Tage, die erst aufhören zu sein, wenn ich entscheide wann der neue beginnt.
Zudem kaufe ich ab und an zu einem beschissenen Tag einen Folgetag und sudel mich unausweichlich in dem Mist der bisherigen Stunden.
Dieses Leid findet ein phänomenales Ende, wenn man den ersteren gleich bis zum letzten ausschöpft um nach 29,5 Stunden vollsten Elend, einfach neu zu beginnen.
Aus diesem und keinen anderen Grund google ich die fehlenden Buchstaben zum Lösungsgewinn im Kreuzworträtsel.
Auch in kleinen Feldern schließt sich dann der Kreis,
des herrlich unwissenden und unbekannten.
Denn auch der Igel der den Weg zur Autobahn verfehlt hatte, erzählte im Nachhinein:
„Nicht wissen wo etwas steht, kann durchaus ein ertragreicherer Gewinn sein, bei der nicht enden wollenden Suche nach dem Goldtopf am Ende des Regenbogens,
der im allgemeinen auch als „das Leben“ deklariert wird.“
Sonntag, 7. August 2011
und der Igel sprach: "Vermisste sucht man nicht, man findet sie"

Was sagt ein Vermisst-Schreiben über den oder die Verlorenen/e aus ?
Ob Tier oder Mensch wird mit Sorgfalt jene Collage gefertigt,
die das verschüttgegangene Wesen am trefflichsten beschreiben soll.
Dabei werden mehr oder weniger intensiv überdachte Hinweise kundgetan,
die das Finden für die Umwelt erleichtern soll.
Sieht man nun genauer hin, werden einem die Unterschiede in Farbe,
Größe und anderen stilistischen Mitteln in den Augapfel treffen und sich je nach Talent und Gehalt einprägen oder nicht.
Diese Abschrift soll jene Voraussetzung beschreiben, die einen Unbetroffenen dazu bringen soll, den Verlust (wenn auch zeitlich begrenzt) adäquat auf sich zu satteln und Beihilfe zu leisten.
Man könnte sich dabei auch Fische beim ertrinken vorstellen.
Nun gut, sollte das vorangegangene Ergebnis ein resultierendes Finden beschreiben, so stellt sich uns doch die Frage: Was tun mit der/die/das/dem Aufgelesenen?
Ein Schlappohrhase der so cool ist, das es hinter ihm schneit und dazu auch noch die Taschentücher bei Schnulzen apportiert,
wird wohl kaum wieder freiwillig zurückgegeben.
Wünsche und Erinnerungen des nun neuen Besitzers werden geschürt und bringen jene Zweifel der eigenen Moral mit sich. Apropos Moral und ein ps. an die verzechten Nächte auf den versifften Couchen die für teures Geld in den Clubs anzumieten sind.
Verkrachte Kleinexistenzen, die sich zusammenfinden um exemplarisch als Allgemeinheit zu wirken, die umgangssprachlich als Normal deklariert wird.
Denn ja, ich klaue die Zeitungen an Sonntagen von meinem Nachbarn weil ich a) früher wach bin und b) er weder ein angenehmer Gefährte neben meiner Haustür ist und c) noch diese Zeilen seinen Horizont zu den vielen „Matsch-Birne-DVD`s“ von Amazon erweitern würden.
Gut.Oder nicht.
Abgesehen von Beispiel Über-Hase dessen Behalten ein Leichtes ist, da er nicht sprechen kann, verhält es sich beim Fund eines Zweibeiner etwas schwieriger.
Selbst bei dem Irrglauben,
man hätte einen Sinnverwandten gefunden (insofern es so etwas gibt) ist eine Rückgabe Pflicht.
Denn das Beste ist, im Gegensatz zum hyper-emotional-geschulten Hasen,
kann man mit dem Lebewesen (ohne Fell in den Ohren) die Nummer austauschen.
So verbleiben wir vorerst mit den Erkenntnissen von den vielen Aufmerksamkeiten,
die an Bäumen, Kästen und Supermärkten haften.
Was bleibt ist schlussendlich der Wunsch selbst verloren zu gehen, um inkognito eventuell auch als sein Meta-ich jene Vermissten-Worte/ Verlustpflaster zu verfolgen, welche von den Nächsten formuliert wurden.
Wie viele ?
Wie groß und vor allem mit welchem Aufwand tun sie kund das man fehlt ?
Ich stelle mir keine Parade vor wie „wer hat die meisten Besucher auf seiner Trauerfeier“, mehr noch die Gestaltung des Zurückgewinnens eines „Mit-Lebers“.
Eventuell so und so ähnlich könnte das in meinem Fall aussehen ?:
Gesucht wird Alice Wunderland,
eine junge Dame die Hosen hasst und mit Sicherheit tragender Herren-Casiouhr zum Designerkleid aufzufinden ist.
Wenn Sie sie finden, sollten Sie bei Erinnerungslücken sicher stellen,
das sie diese mit Eis zurückgewinnt.
Sie hört auf einen Sommermonat und ist mit kulturellen Ausflügen zu bestechen.
Bei Rückgabe erhalten Sie Dankbarkeit bis an Ihr Lebensende.
Verlust hin oder her wenn ein Igel jemanden verliert, würde er sich lieber die Stacheln ausreißen und damit Dart spielen, als mit der Suche (egal ob sie gut oder schlecht endet,) aufzugeben.
Denn nicht jeder Igel legt sich zum sterben auf die Autobahn...einige verstecken sich nur, um endlich gefunden zu werden.
Dienstag, 2. August 2011
und der Igel sprach: "auf den richtigen Zeitpunkt wartet man nicht, man formt ihn selbst."

Eine Ode an den richtigen Zeitpunkt
Normalerweise spricht vom von ihm, von einem Moment einer Begebenheit eines Daseins.
Gut nun ist es der Fall,
das man sein Leben lang auf ihn warten oder wahlweise die Abkürzung nehmen kann um alle halb-richtigen schon vorhandenen Momente zu einem Ganzen zu formen.
Je nach Anspruch der Art von dem Glückszustand, welcher den richtigen Moment beschreibt kann er verlegt werden.
Verlegt, vergessen oder auch umgelegt.
Umlegen wie die Zeit des Mittags Frühstücks und Abendbrots.
Ein Beispiel: mein Nachtisch ist mein Haupttisch sprich, ich drehe die Begebenheiten so lang bis sie für mich als richtig erscheinen.
Man stelle sich vor, Milliarden von uns warten auf den Zeitpunkt,
den Richtigen der bestimmt, wann etwas korrekt umzusetzen sei.
Beim Warten teilen sie das selbe Schicksal, denn die Begebenheiten sind nichts weiter als Traditionen und Gewohnheiten die dazu da sind, einem das Leben schwerer zu machen.
Ja, auch der klassische Kaffee und Kuchen schmeckt nach 20.00Uhr ebenso süß wie gegen drei und ein toter Fisch kann durchaus als Frühmal dienen.
Abgesehen von den ganzen Futterungen, ist es doch ein Elend morgens zu erwachen und den Tag schon vor sich ablaufen zu sehen.
Tick Tack, ohne Pause, denn auch wenn man sich im Bett, auf der sonnigen Parkbank oder im Autositz festtackert bleibt der Fakt unumstritten,
dass es nicht aufhört.
Aufhört zu sein, da zu sein.
Fernab von Genüssen, Leidenschaften und Liebhabereien ist es eines das uns dann trennt:
das Warten auf den richtigen Moment.
Losrennen auch kurz vor elf wenn es das Eis vorm Schlafen sein soll, den Hafen in Herrgottsfrühe besuchen und ja um Gottes Willen dazu stehen wenn man vor dem Richtigen, nicht eine fassbare Silbe herausbekommt.
In diesem Fall dreht sich das Warten erneut und wird erfasst durch ein nicht vorhandenes Selbstbewusstsein das sich mal eben mit dem Igel auf die Autobahn zum sterben gelegt hat.
Was sagt uns also die Schirmgröße über seinen Besitzer aus ?
Alle die unter den Dächern versammelt sind, warten auf den richtigen Zeitpunkt hervorzukriechen um nicht völlig scheiße auszusehen.
Die Autos einer Stadt welche Tag ein Tag aus stehen und warten abgeholt zu werden.
Haben die Besitzer zu lang gewartet ? Haben sie es verpasst loszufahren und die Kelle einmal voll einzutunken ?
Ich weiß es nicht.
Doch was ich weiß ist: das ich nach den vergangenen Montagen und vor allem Sonntag zu Montagnächten aufhöre zu warten sondern versuche zu sammeln.
Koffer, Tasche, Büddel auf und hinein mit allem was auf mich einprasselt.
Ich packe heute ein: einmal Regen, ein Happen Sonne und drei Worte die ich unbedingt loswerden muss.
Eventuell bekomme ich Pfand zurück, vielleicht sind sie auch wertlos aber wenigsten habe ich nicht auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, sondern alle scheinbar unrichtigen zu MEINEM einen Richtigen geformt. PUNKT.
Montag, 18. Juli 2011
und der Igel sprach: "Geschichten die man nicht erlebt, kann man nicht erzählen !"

In Autobahnbaustellen zu überholen, ist wie Glücksrad spielen.
...Nur ohne Moderator und mit weit mehr Kandidaten.
Entweder man passt mit seinem Panzer an den Mitstreitern vorbei und gewinnt 20 Sekunden Zeit oder verliert an Vollständigkeit seines fahrbaren Untersatzes.
Während dieses Aktes halte ich die Luft an,
welche Tatsache wie heute bei einer Überholfahrzeuganzahl von 8 Wagen,
fast einen Herzstillstand erzeugte.
Die Zeit die ich durch das Anhalten von ein und ausatmen gewonnen hatte,
verlor ich hinter einem der vierzig Gülletransportern durch jene Dörfer die mich nach Hause führen.
Schwerlich hat man in solchen Momenten keine Zeit um nach platten peltzigen Tierchen die den Freitod auf den Schnellstraßen dieses Landes wählten, Ausschau zu halten.
Verschwitzt wie nach einer Tour de France Etappe ist es dann möglich,
einen Blick über die Landschaft zu werfen um einen Hauch von dem Gefühl zu gewinnen,
was Freiheit bedeutet.
Freiheit beginnt bei uns Damen schon nicht selten, mit dem recht feierlichen Akt des Koffer -packens. Vollkommen egal ob Kurz-Lang oder Weltreise, schleusen wir voller Stolz unsere Schätze in die 4 harten Wände,
die sich als „Reisegepäck“ am Flughafen deklarieren.
Wir legen, quetschen, stapeln und tackern finalisch die Habseligkeiten einer Reise fest, um den Kram an einem Ort einzufüllen, um ihn an anderen wieder auszulegen.
Voller Euphorie stecken wir ein,
wieder aus und schlimmstenfalls vergessen wir etwas.
Die Konditionierung dann klar:
„ach der Ort, ja dort war es herrlich, aber im Lokal so und so habe ich meinen Lieblingscardigan vergessen".
Nun, was ist daraus zu lernen meine lieben Zweibeiner ?
Keine lieb gewonnenen Dinge an fremde Orte bringen und stets nur mit unnützen Gegenständen und ältesten Klamotten reisen.
Wenn dies beherzigt wird, kann jede Reise im Nachhinein nur als Erfolg verbucht werden.
Ebenso sollten wir es in einer Beziehung gleichtun.
Wie ? Nun gut, man erspare sich den Anruf beim Arsch von Ex-freund von unserer Seite der Macht, wenn man seine teuren Sachen nicht wieder einfordern muss.
Auch hier gilt: keine Lieblinge von Ort zu Ort verschleppen.
Hier ein paar Tipps:
Das Lieblingsparfum muss nicht zwingend in den Badschrank des neuen LAG wandern.
Mit der Entschuldigung man sei Duftmäßig noch unentschlossen, einfach das Wässerchen bei der Drogerie des Vertrauens abzapfen, im Sale gezielt Basics kaufen,
die zwar schick aber nicht unentbehrlich sind.
Ein Beispiel:
1-3 Oberteile, 2 Überwurfjacken, 1 Kleid und 2 Röcke sollten genügen,
um den Eindruck zu erwecken, mit vollsten Einsatz in den Lebensabschnitts-partner-bereich zu ziehen.
Nicht besonders vertrauensselig aber schonend für unsere Geldbeutel und Nerven.
Geschichten die man nicht erlebt, kann man nicht erzählen.
Aus diesem und keinen anderen Grund heißt es das Leben in allen Lagen und Vielfalten zu kosten und auch am Montag einmal höher zu stapeln als gewohnt.
Ruhig zur schlechtesten Werbung tanzen und die Nachrichtenfrau für den völlig unpassenden Blazer der ihr angepellt worden ist,
als sie noch im Halbschlaf den Sender betrat, anschmunzeln.
Vertraut man nun seiner Intuition und den Tierchen die zur Abwechslung mal mit einem High five auf der Wild-brücke abschlagen, deren Bau schon seit Monaten die Schnellstraße in einen Kriechweg verwandelt, ist es doch ein Leichtes seine Tasche für einen erfolgreichen Start in den Tag zu packen.
Donnerstag, 30. Juni 2011
und der Igel sprach: "ein Weg rollt sich schneller als auf Pfoten!"

Nun sind die Wege nur so lang,
wie man sie einschätzt.
Sage ich: „dies ist mir zu fern“, scheint es doch meine Entscheidung zu sein,
die Strecke auf mich zu nehmen oder nicht.
Es kann dann mitunter vorkommen, das man schmerzerfüllt den Tag unfassbar windend und keuchend ins Schlafgemach sinkend beendet.
Ein Zwinkern zu sich und seiner Überwindungs-fähigkeit ist dann unweigerlich der letzte Gedanke zur Nacht.
Ich befinde mich in einem Land, in dem die Menschen nicht aus Zucker sind.
Hier sprechen wir von einem gesunden Vermischungsgrad aller Mit-verregner,
der sich bei Wassereintritt nicht zu Klumpen unter Schirmen vermengt.
Als ob sie rasch in ihren Gedanken kleine Feuer legen und auf Stur schalten. Herrlich. Herzlich.
Notiz zu nehmen scheint überbewertet.
Das wäre dann wie der Igel der sich auf die Autobahn nicht zum sterben legt,
sondern sich nur tot stellt.
Kann unter diesen Umständen Leidenschaft absterben, wenn sie nicht ab und an geschürt wird ?
Ein bisschen ermorden, ein wenig krank sein und dazu ein gesunder Halbvegetarier, der wie ich nur totes Tier isst, das nicht aussieht als hätte es mal gelebt.
Gelebt im Sinne von 4 Pfoten, 2 Ohren, Fell,
Kopf und ein unverkennbares Geräusch das man mit jenem Lebewesen assoziiert.
Gut das Fische keinen Laut geben. Leidenschaftlicher Genuss eines Regens, eines Seelachses der sich zum sterben auf meinen Teller gelegt hat.
Leid-en-schaft.
Das Leid das einen also schafft.
Jedes präzis beschriebene Gefühl kann dann theoretisch nachträglich,
wahlweise auch von vornherein ausradiert werden.
So flackert die Kerze auf jenem Nachttisch, ohne das ich ein oder ausatme.
Es bleibt nur gänzlich der Luftweg des Flackerscheins der sich selbst im Wege steht.
Denn im Wege stehen sich nicht nur Beine sondern auch Steine,
Holzmassen und Kartonbauten als Einkaufszentren getarnt.
Schätzt man nun erneut jene Strecken ein, so kann man sie zurücklegen mit dem leisen Verdacht, sie nicht miteinzukalkulieren.
Man beschwere sich im Grunde über kurz einsehbare Strecken a la` Feldkrater,
dennoch nicht über die Labyrinthe einer Stadt die einem im Wege stehen.
Schilder und Anweisungen wie sie zu betreten seien, sind eher akzeptiert,
als eine Strecke ohne gleichen.
Die Konklusion wäre demnach:
scheinbar redet man sich Schweres leichter und umgekehrt.
Bezieht man diesen Fakt nun auf den gesamten Lebensinhalt, so wird jeder Verschluss, sei es der Reißverschluss, Knopf oder das Schlüsselschloss,
ein Hindernis das man augenblicklich mit einer unerträglichen Leichtigkeit ignoriert.
Auch ein Eintritt der entlohnt wird, scheint eher zu verkraften als ein Ereignis zu boykottieren.
Der Wert eines Momentes ist heutzutage in einer Währung gerechnet, die doch Angst machen kann.
Man checkt via web ein, um zu suggerieren, ich bin hier, ich habe investiert.
Man folgt, wie man dem Gefühl folgt.
Eine Notwendigkeit einer Sache wie:
eine Liebe oder gar eine Portion Pasta einschätzen zu können.So kann es vorkommen, das man sich verschätzt.
Sich gar verschuldet um seiner eigenen Zeit Willen und nicht nur der Fuß die Treppe verschätzt und die Schulter die Türkante trifft, sondern der richtige Augenblick erst 5 Minuten, bis 5 Jahre später eintreten kann.
Aus diesem und keinen anderen Grund trinke ich den Kaffee nur wegen dem Milchschaum oben drauf.
Kalkuliere ich nun den Wert eines Weges den ich zurückgelegt habe und damit spreche ich auch von jenen gedanklich, Lebens-inhaltlichen Sinne,
so bin ich reich an allem was wahrhaft unbezahlbar ist.
Wertvoll wie die Taktik des Igels,
der sich anders als Konkurrent "Fuchs" den Berg als Kugel hinunter rollt, um so ein Rennen nach dem anderen zu gewinnen.
Dienstag, 21. Juni 2011
und der Igel sprach: "zum Glück bin ich kein Dach !"
Nun,angenommen man geht davon aus, das wenn es regnet, sich nicht nur die Seiten beginnen zu wellen, sondern auch jene Gedanken die sich auf Ihnen Sinuskurvenartig gehen lassen,
kann es vorkommen, das man unter diesen Umständen von einem Durcheinander sprechen kann. Ein Systemausfall erster Klasse,
bei dem tadellos kooperativ alle Lichter, Verbindungen anarchisch ausfallen, die zuvor eine Art Ordnung an Morgen/ Abendstunden und Zwischenzeiten veranlassten.
Ein ungeordnetes Wort und Warenfeld welches sich auf Papieren sammelt,
um als Klumpen aus Wollknäueln einen Sinn zu ergeben.
Ein nervöser Kloß, gemengt aus Abfällen von dem, was man ursprünglich sagen wollte.
Gleich einem Puzzle versucht man dann a-syntaktische Phrasen in ein Bild zu formen, um dieses folgendermaßen genüsslich wieder zu verwirren.
Dieser Genuss sei unbeschreiblich, denn mit Abstand ist nichts wunderbarer,
als sein eigenes Werk zu entsorgen.
Getane Arbeit, gelungene Kontakte zur Außenwelt können dann nicht mehr nachvollzogen werden und sind somit im Umkehrschluss nie geschehen.
Das würde bedeuten: man könnte es gleich sein lassen.
Von dieser Seite der Macht braucht nichts mehr in Ordnung gebracht werden und veranlasst ein Wohlfühlen im Chaos des Alltags.
Die phänomenalen Wechselspiele von schönen und oftmals widerwilligen Knäueln treiben einen doch stets an, nicht der Zerstreuung zu verfallen,
sondern konzeptuell seinen Tag zu bestreiten.
In diesem Sinne, macht man dies oder jenes wahrlich immer aus einem Grund.
Einen Grundgedanken.
Für und wieder schlagen via High-five ab und vereinen sich in desaströsen Taten wie dem recht unabwechslungsreichen „Aufstehen“.
Vergleichbar mit jenen Träumen in dem man hinunterfällt und so unfassbar zusammenzuckt um davon aufwachen zu können.
Worauf ich eigens hinaus will ist:
An diesem Regentag wo sich die Blätter und Gedanken wellen, gelange ich nur zur einer Erkenntnis: „zum Glück bin ich kein Dach.“
Abgesehen davon bekäme ich Höhenangst.
Vergleichbar mit den zwei Tagen jeder Woche, an denen ich DEN einzigen treffe,
bei dem ich Angst habe in eine Gedankenwirre zu verfallen.
Ebenso wird mir tropisch wolkenlos, danach frostig schwindelig und im Finale hochrot, fleckig.
Rot im Sinne von: pinker als mein intensivster Rougeton im Badeschrank.
Es ist dann vergleichbar mit dem Dach das dann im Regen steht.
Ich stehe also ausgeliefert Nass wie das Haupt eines Hauses (nur mit trockenen Haaren) in einem Tief das von dem weltberühmten Zauberlehrling „Petrus“ alle sieben Tage erzeugt wird.
Nein, seien wir ehrlich,
kostet ja nichts:
ICH BIN DAS DACH.
Im Sommer verstrahlt und Herbst wie Winter verpackt, verdeckt im Fell jener Jahreszeit.
In aller Konsequenz können mich nur zwei Dinge aus dieser Lage befreien:
1. ein Kärcher, 2. das Klingeln meines Telefons.
Der Systemausfall,
geschieht dann unaufhaltsam, welcher die Klumpen von sinnvollen Gedanken die Feuerwerks-artig zum Neujahr jeder Woche explodieren lässt.
Gleich einem Igel bliebe nur sich in Fötus-stellung zu bringen, um dann in aller Seelenruhe unter den Schreibtisch, wahlweise auf die Autobahn zu rollen.
kann es vorkommen, das man unter diesen Umständen von einem Durcheinander sprechen kann. Ein Systemausfall erster Klasse,
bei dem tadellos kooperativ alle Lichter, Verbindungen anarchisch ausfallen, die zuvor eine Art Ordnung an Morgen/ Abendstunden und Zwischenzeiten veranlassten.
Ein ungeordnetes Wort und Warenfeld welches sich auf Papieren sammelt,
um als Klumpen aus Wollknäueln einen Sinn zu ergeben.
Ein nervöser Kloß, gemengt aus Abfällen von dem, was man ursprünglich sagen wollte.
Gleich einem Puzzle versucht man dann a-syntaktische Phrasen in ein Bild zu formen, um dieses folgendermaßen genüsslich wieder zu verwirren.
Dieser Genuss sei unbeschreiblich, denn mit Abstand ist nichts wunderbarer,
als sein eigenes Werk zu entsorgen.
Getane Arbeit, gelungene Kontakte zur Außenwelt können dann nicht mehr nachvollzogen werden und sind somit im Umkehrschluss nie geschehen.
Das würde bedeuten: man könnte es gleich sein lassen.
Von dieser Seite der Macht braucht nichts mehr in Ordnung gebracht werden und veranlasst ein Wohlfühlen im Chaos des Alltags.
Die phänomenalen Wechselspiele von schönen und oftmals widerwilligen Knäueln treiben einen doch stets an, nicht der Zerstreuung zu verfallen,
sondern konzeptuell seinen Tag zu bestreiten.
In diesem Sinne, macht man dies oder jenes wahrlich immer aus einem Grund.
Einen Grundgedanken.
Für und wieder schlagen via High-five ab und vereinen sich in desaströsen Taten wie dem recht unabwechslungsreichen „Aufstehen“.
Vergleichbar mit jenen Träumen in dem man hinunterfällt und so unfassbar zusammenzuckt um davon aufwachen zu können.
Worauf ich eigens hinaus will ist:
An diesem Regentag wo sich die Blätter und Gedanken wellen, gelange ich nur zur einer Erkenntnis: „zum Glück bin ich kein Dach.“
Abgesehen davon bekäme ich Höhenangst.
Vergleichbar mit den zwei Tagen jeder Woche, an denen ich DEN einzigen treffe,
bei dem ich Angst habe in eine Gedankenwirre zu verfallen.
Ebenso wird mir tropisch wolkenlos, danach frostig schwindelig und im Finale hochrot, fleckig.
Rot im Sinne von: pinker als mein intensivster Rougeton im Badeschrank.
Es ist dann vergleichbar mit dem Dach das dann im Regen steht.
Ich stehe also ausgeliefert Nass wie das Haupt eines Hauses (nur mit trockenen Haaren) in einem Tief das von dem weltberühmten Zauberlehrling „Petrus“ alle sieben Tage erzeugt wird.
Nein, seien wir ehrlich,
kostet ja nichts:
ICH BIN DAS DACH.
Im Sommer verstrahlt und Herbst wie Winter verpackt, verdeckt im Fell jener Jahreszeit.
In aller Konsequenz können mich nur zwei Dinge aus dieser Lage befreien:
1. ein Kärcher, 2. das Klingeln meines Telefons.
Der Systemausfall,
geschieht dann unaufhaltsam, welcher die Klumpen von sinnvollen Gedanken die Feuerwerks-artig zum Neujahr jeder Woche explodieren lässt.
Gleich einem Igel bliebe nur sich in Fötus-stellung zu bringen, um dann in aller Seelenruhe unter den Schreibtisch, wahlweise auf die Autobahn zu rollen.
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